Soundgarden: Chris Cornell nahm sich das Leben

Fans der Grunge-Legende Soundgarden, sitzt der Schock immer noch tief in den Knochen. Chris Cornell ist am 17.05. verstarb der Sänger, der neben Kurt Cobain (Nirvana) eine der bekanntesten Ikonen des Grunge war. Nun wurde die genaue Todesursache bekannt. Chris Cornell, der in einem Hotelbadezimmer von einem Freund gefunden wurde, hat sich laut Gerichtsmediziner das Leben genommen. 

Was 1988 mit Veröffentlichung des Debütalbums Ultramega OK begann sollte 1994 endgültig mit Veröffentlichung des ersten Albums Superunknown seinen internationalen Durchbruch erlangen, als Soundgarden mit diesem Album in mehreren Ländern  für mehrere Wochen in den TOP 20 der offiziellen Charts halten. In England gab es dafür Goldstatus und in den USA sogar Platin und nach dem nahezu genauso erfolgreichen Nachfolger Down on the Upside, der 1997 auf den Markt kam, wurde es still um die Band, zumindest was regelmäßige Albumveröffentlichungen anbelangt. Erst mit  King Animal ihrem bislang und wahrscheinlich letzten, ebenfalls recht erfolgreichen Album aus dem jahr 2012, machten Soundgarden wieder von sich hören. 

Chris Cornell wurde nur 52 Jahre alt. Laut Angaben zu folge Erhängte Cornell sich in einem Hotel in Detroit, kurz nach einem Konzert seiner Band Soundgarden. Mitte der 2000er Jahre kam er von den Drogen los und fand zu seiner Muse, der Musik zurück: er veröffentlichte zudem mehrere Soloalben. 


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