Review: Underling – Bloodworship (Black Metal)

Neuropa Records bringen mit Bloodworship, eines der beiden gefeierten Alben der US Black Metaller Underling neu und präsentieren US amerikanischen Black Metal in voller Pracht. Gegründet in Nord Carlifornia im Jahr 2012 von Robert Morey (Auch bekannt durch seine Tätigkeit bei Fallujah) und Antonio Palermo gegründet, veröffentlichten Underling im alleingang ihre Debüt-EP Breathe Deeply im selben Jahr, sowie erstmals Bloodworship im Jahr 2015. Ein Jahr später unterschreiben die US Black Metaller bei Neuropa Records und legen ihren Backingkatalog über dieses Label neu auf. 

Wollen wir uns in diesem Bericht einmal damit befassen, was die Kritiker so zahlreich für sich begeistern konnte und beginnen chronologisch mit dem Einstieg Blackout.  Die ersten Sekunden des Songs, kündigen sich durch eine cleane Gitarre an, die aber durch ein Black Metal Klangspektakel unterbrochen werden, das teilweise auch irgendwie Einflüsse von Nu Metal zu haben scheint. Ab fast 2 Minuten, bekommen wir es mit Black Metal der übelen Sorte zu tun. Die Genretypischen Elemente werden in die Musik eingewoben und ein Sänger der klingt, als würde man ihn gerade abschlachten. Ideen haben Underling allemal und man kann jetzt schon sagen: geil! An Fülle und Kreativität fehlt es Underling nicht, sie erschaffen progressive Komplexe Tracks, die euch einheizen werden und auch wenn Bloodworship von Plattenfirma als Black Metal gehandhabt wird, was man auch so unterschreiben kann, sind auch definitiv Einflüsse aus anderen Genres des Metal zu hören. Servant of Filth überrascht zum Beispiel mit einem Sounddesign, das obgleich zwar immer der Black Metal Spirit vertreten ist, mit leichten Elementen des Industrial Metal. Underling lassen hier auch nichts dem Zufall über und bauen den Song mit spannenden Elementen auf . Einziger Kritikpunkt, die Lyrics sind an manchen Stellen wirklich schwer verständlich. Aber das tut hier nicht wirklich etwas zur Sache ein ausgewogenes Abenteuer wird geboten, dass mit solchen Spielerreien wie ganz sparsam eingesetzten Synthesizern, noch die Aufrundung bekommt. Der Fronter bei Underling, macht zu der geilen Musik auch eine extrem gute Figur und so klingt er, als würde er gerade abgeschlachtet. Auch ruhigere, aber beklemmend, geile  finstere Sounds bekommt ihr zum Beispiel mit Servant Of Filth zu hören, der mit seinem weiblichen Chorgesang irgendwie überrascht und dies ist nichts negatives, was auch der traditionellste Fan des Genres nicht außer Acht lassen darf. Wer jetzt aber glaubt, es handele sich hierbei um Fahrstuhlmusik, den können wir beruhigen, natürlich geben Underling auch hier wieder ihr bestes Programm aus Black- & Death-Metal zum besten. Clawing At The Rot, die typischen Black Metal Elemente aus Doublebass Drums, blutlüsternden Gitarren und melo-dramatischen Lead-Riffs. Auch hier geht die Kuh ordentlich ab. Bei Adore ist der Name Programm, denn diesen Mix aus Black und Death, kann man nur verehren und selbst zu Stay kann man nur sagen, das der Name Programm ist. Wer möchte denn auch nicht diesen eingefleischten Metal-Anti-Helden weiter lauschen? 
Zum Grande Finale, beweisen Underling nochmal ihre musikalische Bandbreite und lassen somit Taten sprechen wenn es darum geht die Frage zu beantworten, warum Bloodworship ein allseits beliebtes Output darstellt. Der Track baut sich langsam, schleichend auf und strotzt gegen Ende nur so voller Kraft und Stärke. 

Fazit 8 von 10 : Underling liefern mit Bloodworship ein Album, dass die Traditionen des Black Metals keinesfalls mit Füßen tretet, aber sich auch ein bisschen Liberal zeigt. Der Extreme Metal Fan, wird mit dieser Platte seine wahre Freude haben

Review von Philipp – Philipp@she-wolf.eu

Internet:

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