Review: NETHERBIRD – Pillars Of The Sky (Single) (Extreme Metal)

Heute haben wir es aber auch mit den (geilen) Metalbands aus Schweden wa‘? Haben wir uns gerade noch mit den Black Metal Höllengöttern von Karmanjanka  aus dieser Weltregion beschäftigt, überraschen uns Netherbird mit ihrer neuen Single Pillars Of The Sky. Die Two-Track Single, welche am 30 September diesen Jahres  in den Läden stehen wird und über Black Lodge Records veröffentlicht wird. 

Passend zu dem Endzeitmäßigen Cover, kommt auch die Musik dieser Truppe rüber. Pillars Of The Sky eröffnet mit einem schönen Ensemble aus Akustikgitarren und leichter Bass Betonung. Die Melodie, welche ihr Gitarrist sich für dieses Spiel ausgedacht hat, trägt Früchte wenn es darum gehen sollte, den verehrten Hörer in seinen Bann zu ziehen. Umso mysteriöser wird es, als eine kehlige Stimme, die wie für diese Melodie gemacht zu sein scheint, den Hörer regelrecht versucht in ihren Bann zu ziehen. Als das Spiel sich steigert, setzen Netherbird dezent elektrische Gitarren als „I-Tüpfchelchen“ auf und schaffen es so, Spannung aufzubauen. Nach zweieinhalb Minuten, wird dieses Einleitung schleichtend, aber mit einem gewissen „Ruck“ durch aggressiven Death & Black ausgetauscht, der sich nahtlos anfügt. Es wirkt alles, wie perfekt aufeinander abgestimmt. Drummer, bassist und vorallem Gitarrist und Sänger, verstehen ihr Handwerk und geben alles. t. Geile Gitarrensolos sind hier ebenso an der Tagesordnung wie ein interessantes Arrangement. Der erste Eindruck den Netherbird hier hinterlassen können, wird auch durch das zweite und letzte Stück Brazen Splendur nicht getrübt. Im Gegenteil! Die „B-Seite“ kann auch so einiges Reißen und haut mit seinem Drang zum Extremen Metal voll auf die Zwölf. Auch hier haben Netherbird sich interessante Elemente ausgewählt, um diesen Song goldrichtig zu machen. Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Doublebass Drums im Kanon mit 4/4 Takt-Mid-Tempo Drums und astreien, fetten Bässen und Gitarren. Die Songs scheinen wie für die Stimme des Sängers gemacht worden zu sein und treffen mit ihren Arrangements und dem natürlichen Spiel von Bassist, Gitarristen und Drummer punktgenau ins Schwarze. Variation und ein progressiver Anstrich sorgen dafür, daß die Spannung aufrecht erhalten bleibt. 

Fazit: 10 von 10 – Tja was soll man sagen? Eine gelungene Single, die jedem Black- und Death Fan gefallen könnte. Wenn ihr Album genauso vielversprechend ist wie die Single, dann sieht es rosig aus für Netherbird aus. Auch wenn es mit zwei Songs etwas „dürftig“ erscheinen mag, wird sich das warten auf den 30. September für jeden Black/Death Fan lohnen. Netherbird erfinden zwar das Rad nicht neu, haben aber dennoch eine ganz eigene, hervorstechende Art an sich, es zum drehen zubringen. 

Review von Philipp – Philipp@she-wolf.eu

Internet:

Netherbird – Offiziell
Netherbird @ Facebook
Pre Order & Music (HD Audio)


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