Review: I – I:Serpent (Modern Death Metal / Deathcore)

Aus dem deutschen Jena kommen diese Fünf Thomas (Gesang), Richard & Michael (Gitarren), Ralf (Bass) und last but not least Nico (Drums) und lassen mit der schlicht betitelten EP „I“ ihre erste Veröffentlichung auf die Fangemeinde des Death Metal, bzw. des Deathcore los. Zwar hat das Quintett durchaus den Death Metal drauf, jedoch sind die Einflüsse des Core unüberhörbar. 

Mit „WELCOME TO HELL“ empfangen I:Serpent den Hörer zu ihrem ersten Release. Das Intro ist zwar Aussagekräftig, jedoch ist hier etwas Luft nach Oben. Drummer, Bassist und Gitarristen, wissen wo man hin fassen muss und auch Thomas beweist, dass ihm selbst bei einem langgezogenen WEEEEELCOOOOMEEEE TOOOOO HEEEEEELLLLL nicht so schnell die Puste ausgeht. Wirklich interessant werden die fünf brutalos aus der Universitätsstadt aber erst mit dem eigentlichen Opener Bite the Hand that feeds , der ein eindeutiges Death Metal Brett der standhaften Sorte ist. Hier fällt mir jedoch der Gesang etwas negativ auf. Nicht das Können von Thomas an und für sich, sondern die Mischung. Die Drums braten alles weg, besonders die Double-Bass-Drum ist stark im Vordergrund, die Leadgitarre im Hintergrund. Spieltechnisch muss man Drummer, Bassist und den Gitarristen ihr Können durchaus zugestehen. Sie wissen genau was sie tun und beweisen, das sie keine Amateure sind. Aber ich muss leider eines Bemängeln: Das Auf-Und-Ab Arpeggio von den Saiteninstrumenten, das dem Song sein Grundgerüst verleiht, kommt einerseits gut rüber, andererseits ist hier noch Luft nach Oben hinsichtlich der spielerischen Variation. ABER: Dieser Track kann überzeugen und beweist, das bei I:Serpent zusammen kommt, was zusammen gehört. Und so stellt Rorschach eine deutliche Steigerung des Vorgängers dar. Die Rhytmusgitarre klingt etwas nach Industrial Metal. Hier wird etwas dargeboten, das den Death Metalfans sich zu Gemüte führen sollten. Im mittleren Tempo spielen I:Serpant hier die Steigerung. Die Band versteht wie bereits erwähnt ihr Handwerk und für ein erstes Demo, kann sich I von I:Serpent durchaus sehen, d.h. ich  meine Hören lassen.

Fazit: 7 von 10: I:Serpent erfinden zwar das Rad nicht neu und man hätte sich eine bessere Produktion gewünscht, aber sie sind voller Hunger und laden zum Wiederhören ein. Ja es ist noch etwas Luft nach oben, aber für diese Junge Band ist der Grundstein fest gesetzt. – Hört mal rein!

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Bandcamp:

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