Review: Exit – Face the Enemy

Exit, eine aus Deutschland stammende Death / Trash Metalband, sind zurück. Nach ihrem letzten Opus „III“, kommt die Band, bestehend aus Beni Sax : Vocals & Guitar,  Stefan Haller – Vocals & Bass, Martin Haller – Guitar, Drums: Andrej Bieri, fast eine halbe Dekade lang später, mit ihrem neuen Album „Face The Enemy“ um die Ecke und hauen allen erstmal ein’s aufs Maul!

PromoImageSchon fast schon gewaltlechzend, leitet der Opener Greed ein. Mit geballter Härte, präzisem Drumming, perfekter Gitarrenarbeit  und Bassarbeit von Berni Sax und den Haller Brüdern und der Sänger, welcher es nun ist, ob Berni Sax oder Stefan Haller, kann ich so nicht sagen, dafür fehlen mir die Infos, hauen die Jungs mächtig drauf. Diesen Kurs, behalten sie auch auf dem nachfolgenden Stück Upon All The Others bei. Fight Them Down, leitet mit Double-Bass Drumeinlagen und einem eigentlich guten Gitarrensolo ein. Der Song, ist etwas stellenweise langsamer gehalten als die ersten beiden und überrascht auch mit einem Chor. Aber trotzdem haut auch er drauf. Life is Now, erstaunt kurz mit Klängen, die Maschinen- / beziehungsweise Uhrwerk-artig aus den Boxen kommen. Auch der Text und somit das Motto verwundert. Ich zitiere: ,,I Life for what i Like“ – ,,I Fight for What i Love“ – ,,I Will Never Give Up, Because: Life is Now“! Zunächst ist der Song langsam gehalten, lediglich die Double-Bass Drums, haben Geschwindigkeit. Es wirkt fast schon bedrohlich und düster. Nach dieser Einleitung, gewinnt der Song jedoch an Fahrt. Der Refrain ist eine Wiederholung der eben zitierten Einleitung. Wiederholt von fast melodischen Gitarrenläufen der Aufschrei „Life is Now“. Der Song ist stark. Wiedermal sind alle Musiker mit vollem Herzblut dabei. Lost and Dangerous, zeigt zunächst eine interessante Riff-Folge, dies kann jedoch schnell zu lang erscheinen. Spätigstens als der Gesang einsetzt, entpuppt er sich als Death Kracher und kann vollstens punkten! Sehr ruhig, fast schon melancholisch, dunkel, und mit cleanen Gitarren, leitet das anschließende The Brainless People ein. Doch wie aus einer idyllenhaften Kulisse, erwacht der Alptraum und haut mal wieder so richtig drauf. Das verhältnismäßig etwas langsame Stück, ist Perfektion, Präzision sowie Genialität. Für mich kann er vollstens punkten und getrost zu den stärkeren des Albums gezählt werden. Auch die Gitarrensoli, können sich hören lassen. Top! Ebenso genial ist auch For One Short Moment. Nun geht es aber ans Eingemachte, besser gesagt ans Titelstück Face the Enemy. Die Einleitung des Songs, versetzt den Hörer schon von der ersten Sekunde an in den Krieg. Mit marschartigen Trommelspiel und rhythmischen Gitarren & Bass Einlagen, verkündet die Truppe Exit ihren Aufbruch in den Krieg. Ab 40 Sekunden, gewinnt dieser sofort an Fahrt und entpuppt sich als gelungener Titeltrack, der musikalisch und gesanglich überzeugt. Man muss ihn definitiv mal selbst gehört haben! Dann wisst ihr, was ich meine. Mit Under Burning Suns, verabschieden sich Exit. Zwar im großen und ganzen langsam – Midtempo lastig, aber energiegeladen. Der Song hat sogar kurze, ruhige Einlagen. Dies tut jedoch der Nummer keinen Abriss. Mit geballter Power, verabschieden sich Exit mit diesem Song beim Hörer und schließen ihre im großen und ganzen gelungene, neue Platte.

Fazit: Mit Face The Enemy, hat sich das Warten für den Exit Fan, definitiv gelohnt. Doch auch Death & Thrash Fans, die Exit noch nicht kennen, sei diese Platte Definitiv empfohlen. 7 von 10 – TOP!

Weblinks:

Offizielle Webseite 
Exit @ Facebook
Exit @ I-Tunes

Review von Philipp – Philipp@she-wolf.eu

 

 


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