Interview: She Wolf im Gespräch mit den Punkrockern von 7 Years Bad Luck

Alle Fans der österreichischen Punkszene aufgepasst ! Giorgio von 7 Years Bad Luck war so nett sich für ein interview mit uns Zeit zu nehmen. viel Spaß beim lesen !
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Mike: Hi! Vielen Dank für Zeit eines Interviews!!!
Giorgio: Kein Problem, immer gerne.

Mike: Wie würdet Ihr jemandem, der noch nie von Euch gehört hat, Euren Sound beschreiben? Und seit wann gibt es die Band?
Giorgio: Die Band gibt es seit 2001. Wir spielen Punkrock irgendwo zwischen Jawbreaker, den Queers, und Face To Face, und wir mögen’s gern melodisch und schnell.

Mike: Wie habt Ihr Euch gefunden?
Giorgio: Als wir noch zur Schule gegangen sind, haben sich die Wege von Andi (Bassist und Sänger) und mir in einer entsetzlichen Coverband gekreuzt. Irgendwann haben wir dann festgestellt, dass wir beide eigentlich viel lieber Punk-Songs schreiben würden, und so hat das dann begonnen.

Mike: Wie sind die Rollen innerhalb der Band verteilt?
Giorgio: Lauter Alpha-Männchen, da fliegen nur die Fetzen. Vor allem ist der Schlagzeuger mein Bruder, das geht überhaupt nicht, von der Gruppendynamik her.

Mike: Wie entstand der Name?
Giorgio: Wir haben anno 2001 trotz minutenlangem Nachdenken nichts Besseres gefunden.

Mike: Könnt Ihr mir drei nicht-musikalische Einflüsse Eures musikalischen Schaffens nennen?
Giorgio: Genetisch bedingte Vorliebe für Harmonien und Shredden, Gin Tonic und Schlafmangel.

Mike: Wie läuft das Songwriting bei Euch ab?
Giorgio: Das verändert sich mit der Zeit. Wir leben ziemlich weit auseinander, also haben wir die Ideen immer übers Netz ausgearbeitet und hin-und hergeschickt und weitergebastelt, furchtbar. Mittlerweile arbeitet eigentlich jeder seine Ideen zu kompletten Songs aus, und die werden dann nur mehr gemeinsam einbetoniert.

Mike: Was macht Eurer Meinung nach eine wirklich gute Band aus?
Giorgio: Auf Platte ist das Geschmackssache, aber live muss eine Band tight sein. Außerdem gibt’s da diesen berühmten Funken, der überspringen sollte.

Mike: Euer bisheriges Konzert-Highlight war…?
Es ist immer ein Highlight, mit Bands zu spielen, die man selber in jungen Jahren vergöttert hat. Manchmal ergeben sich solche Chancen, und für mich persönlich war es genial, mit Bands wie z.B. NOFX, Alkaline Trio oder den Lawrence Arms spielen zu dürfen.

Mike: Könnt Ihr mir Songs nennen, die Ihr gern geschrieben hättet?
Giorgio: Also ich persönlich hätte gern „Is She Really Going Out With Him“ geschrieben…hat aber leider Joe Jackson gemacht.

Mike: Wie politisch darf Musik sein?
Giorgio: Musik darf und soll vollkommen politisch sein, weil Menschen auch politisch sein müssen. Das heißt natürlich nicht, dass jede Musik politisch sein muss – wir sind’s in unseren Texten ja auch nicht. Aber dieser Teil des Spektrums ist extrem wichtig, egal in welchem Rahmen.

Mike: Was haltet Ihr von gecasteten Bands?
Giorgio: Finden wir super. Wir haben unseren Drummer ja auch gecastet. Die Kriterien waren bedingungsloser Gehorsam, flinke Hände und Füße sowie ein Führerschein Klasse B.

Mike: Was für Pläne habt ihr für 2017?
Giorgio: Wir schreiben gerade an einem neuen Album, das 2017 rauskommen soll. Und die eine oder andere Tour würd unseren alten Ärschen auch gut tun.

Mike: Welches Youtube Video (von Euch) würdet Ihr uns empfehlen?
Giorgio: „I’m Not Gonna Sleep Tonight“ von unserer (derzeit) letzten Platte „Bridges“

Mike: Wann und wo sind die nächsten Gigs für 2016?
Jetzt steht mal eine kleine Italien-Tour an, dann am 16./17. Dezember steigt in Innsbruck mit dem Monster Zero Mash noch mal eine dicke Party.

Mike: Etwas zum Abschluss…
Letzte Worte sind LAHM!

Interview von Mike Stöckl – Redaktion@she-wolf.eu

Links zum Thema 7 Years Of Bad Luck:

7 Years Of Bad Luck – Offizielle Homepage
7 Years Of Bad Luck @ Facebook
7 Years Of Bad Luck @ Bandcamp
7 Years Of Bad Luck @ Amazon


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