Review: DRAWN AND QUARTERED – Deliverance to the Worms (Death Metal) (+Audio)

Meddl Loide! Herzlich Willkommen beim Gottfried auf She Wolf. Metalheads! Wenn ihr eure spießigen Nachbarn so richtig auf die Palme bringen wollt, habe ich heute ein Werk für euch, auf dessen Sound ich euch hoffentlich mit dem hier eingebetteten Audio etwas vorbereiten konnte. Die Rede ist hier von DRAWN AND QUARTERED und ihrem neuen Studiooutput Deliverance to the Worms. Fans des extremen Metal werden die unglaublich brachiale Produktion und das gut durchdachte Riffing von Gitarre und Bass lieben. Musiktechnisch versierte Metalheads werden die komplexe Arrangements und die fast schon übertrieben druckvolle Produktion lieben. Eins sei hier groß geschrieben: Das hammer Teil ballert! Und zwar so heftig, das man meinen könnte, die Band, die ich gerade auf meinen KEF R 700 Boxen laufen lasse, stünde in meinem Zimmer und wolle mir das Dach wegblasen. 

Der Name des Albums scheint Programm zu sein, denn nichts anderes haben DRAWN AND QUARTERED wohl mit allen Feinden und Unholden vor, hört man schon den langsamen fast schon Doom-Lastigen Opener NEFARIOUS RITES, könnte man das meinen. Tempo-wechsel zwischen brechend heftigen Doublebass-Drums (Bedient von Simon Dorfmann), aber dennoch gemäßigter Gitarrenkunst von den beiden Herb Burke (Der auch für den dämonischen Grawlgesang zuständig ist) und Kelly Shane Kuciemba. RAVAGE THE CADAVER, heißt Makaber und so klingt das gute Teil verdammt nochmal! Hier haben DAWN AND QUARTERED abermals ganze Arbeit geleistet. Komplexe Arrangements, die offenbart, das hier Profis für Schleudertraumas sorgen werden und ich rede hier vom Headbangen! Es handelt sich bei dem Double-Bass lastigen, schweren Death Album, das sich fast gänzlich tiefen Tönen bedient, wirklich um ein wahres Metalkunstwerk, der extremen, harten Gangart, bei der man sich erwischt alles kurz und klein zu Moshen! Neben Mitempo lastigen Einlagen, ist zum Beispiel auch HORNED SHADOWS RISE ein Garant für brachialste Geschwindigkeitsrekorde. Verdammt wo haben die Mannen nur den Sänger her? Der kommt doch aus der Hölle! DAS IS GENAU DIE SCHEISSE AUF DIE IHR BOCK HABT! 

CARNAL TRANSMIGRATION ist mit leichten Black Metal Nuancen in der Lead-Gitarre ebenfalls eine Variation. DRAWN AND QUARTERED zeigen auch hier wieder ihre Variation. Die Mucke bleibt auf konstant hochwertigem Level. Und der Stoff geht auch bei PORTALS OF COMMUNION nicht aus! 

Fazit: 8 von 10 – PORTALS OF COMMUNION stehen für brachialen, extremen Death Metal und sind nichts für schwache Nerven. Manchmal lässt die Wirkung an manchen Stellen der Songs nach, bei denen man beim ersten Hören gleich den nächsten Atomschlag vermutet und sich dann doch in das selbe, aber effektive Riffingmuster verliert. Alleine aus diesem Grund vergebe ich der Produktion 8 von 10 Metalhands. Fans des Extremen Death Metal kann ich die Platte nur ans Herz legen! Ist es dir zu stark, bist du zu schwach

Review von Philipp: Philipp@she-wolf.eu Internet: DRAWN AND QUARTERED @ FACEBOOK

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